Die österreichische Dichterin Paula von Preradović: Ein Leben im Spannungsfeld zwischen Religion und Kunst
Journal Title: Studia Germanica Gedanensia - Year 2016, Vol 0, Issue 34
Abstract
In dem vorliegenden Beitrag wird der Versuch unternommen, die Biographie und die Werke der österreichischen Lyrikerin und Schriftstellerin Paula von Preradović (1887‒1951) im Hinblick auf die Quellen ihres Weltbildes zu untersuchen. Neben zahlreichen Gedichten schrieb die Dichterin drei Novellen, einen Roman, ein Tagebuch sowie autobiographische und publizistische Texte. Sie wurde vor allem durch das Gedicht „Land der Berge, Land am Strome“ (1947) – den Text der österreichischen Bundeshymne, bekannt. Ihre Werke sind von einem kohärenten Weltbild geprägt, das christliche und humanistische Züge trägt.
Authors and Affiliations
Michael Sobczyk
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Rückblick 2017
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Edyta Błachut (2014): Bewerten – Semantische und pragmatische Aspekte einer Sprachhandlung. Hamburg: Verlag Dr. Kovač. 420 S.
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Dürer und das technische Bild
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Religion in Kunst: Die ‚innere Apokalypse‘ als literarische Atheismuskritik. Jean Pauls „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ (1796)
Jean Pauls Text ist durch Kants kritische Philosophie und die mit der Aufklärung einhergehende Emanzipation des Individuums geprägt. Im Text verhandelt Jean Paul den Verlust des Glaubens als ‚innere Apokalypse‘ und warnt...